Herbstkurs 2016

Herbstkurs der Fachleute Naturgefahren FAN 2016 im Mattertal: Veränderungen im Periglazial und resultierende Prozessketten

Schmelzende Gletscher und tauender Permafrost als Folge der Klimaänderung führen zu markanten Veränderungen im Hochgebirge der Alpen und beeinflussen die Gefahrenprozesse teilweise stark. In vereinzelten Gebieten zeigt sich bereits seit längerem, womit in Zukunft vermehrt zu rechnen ist. Tauende Hänge geraten ins Rutschen, an gewissen Felswänden häufen sich Sturzprozesse und aus den Gletschervorfeldern gelangt mehr Geschiebe in die Wildbäche. Häufig laufen solche Prozesse nicht wie gewohnt ab; sind also nicht in unserem Erfahrungsschatz vorhanden. Deshalb ist eine Gefahrenbeurteilung in solchen Gegenden auch sehr anspruchsvoll. Erschwerend kommt hinzu, dass oft Prozessverkettungen eine entscheidende Rolle im Ereignisablauf spielen. In solchen Fällen bei Gefahrenbeurteilungen keine unrealistischen Szenarien zu entwickelt ist eine grosse Herausforderung - auch für Naturgefahrenfachleute. Deshalb nahm sich die FAN mit dem Herbstkurs 2016 im Mattertal diesem Thema an.

55 Fachleute aus Forschung, Verwaltung, Lehre und Praxis haben sich vom 7. - 9. September 2016 in der Täschhütte im Kanton Wallis getroffen. In Vorträgen, bei Gruppenarbeiten und auf Exkursionen zum Weingartensee und auf dem Europaweg setzten sich die Teilnehmenden ausgiebig mit dem Thema auseinander. Verschiedene Referenten präsentierten detaillierte Informationen zu den einzelnen Prozessen und den Zusammenhängen in den verschiedenen Einzugsgebieten.







 

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